Urkunde Wertvolle Schule  2003  2014

Im Schuljahr 2003/04 hat die St-Augustinus-Schule an dem Projekt “Wert(e)volle Schule” teilgenom- men und wurde für ihren Einsatz ausgezeichnet.

Beteiligung am Diözesanjugendtag im Sommer  2004 auf dem Domhof; in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde “Guter Hirt” wurden die Jugendtagsteilnehmer in 2 Zelten mit Essen und Getränken versorgt. Dabei kam es zu  zahlreichen fruchtbaren Gesprächen und Begegnungen.          

Augustinus-Schüler schreiben Radfahrgeschichte 1986 - 1992

Die Radwanderfahrt “Quer durch Niedersachsen”
 

Als einzige Schule in Niedersachsen nahm die St.-Augustinus-Schule an allen 7 Radwander-Etappenfahrten „Quer durch Niedersachsen„ zum Tag der Niedersachsen teil. Diese Veranstaltung wurde in der Zeit von 1986 - 1992 einmal jährlich angeboten. 1993 wurde sie aus finanziellen Gründen von offizieller Seite leider aus dem Programm genommen.

„Augustiner geben auch an den Bergen nicht auf“, „Hildesheimer führen Zug von 700 Radlern an“, „In 5 Tagen mehr als 500 km geradelt“, „Augustiner radeln quer durch Niedersachsen„ – So lauteten die Schlagzeilen in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung, wenn die Augustiner nach erfolgreicher Radtour wieder heil zu Hause angekommen waren.

Bei der 1. Tour 1986 ging Sportlehrer Claus Unzeitig mit einer Gruppe von 24 Freiwilligen aus den Klassen 8 – 10 zum ersten Mal an den Start. Auf einer Schnupperetappe über 90 km fuhr man in einem Konvoi von ca. 200 Radlern von Celle nach Hildesheim. Das Gepäck wurde transportiert und die Polizei begleitete den Tross sicher durchs Land. Begeistert von der Atmosphäre war klar , dass diese Truppe 1987 wieder mit von der Partie sein wollte. Diesmal wurden drei erlebnisreiche Tagesetappen über 289 km quer durch Niedersachsen von Celle nach Bad Zwischenahn souverän bewältigt.
 
Als dann die Ausschreibungen für 1988 vorlagen, war man sich sofort einig: Diesmal fahren wir die ganze Tour mit. In 5 Tagen sollten über 500 km von Hann-Münden quer durch Niedersachsen nach Uelzen bewältigt werden. Eine wirklich echte Herausforderung für die 26 Augustiner (24 Schüler, Frau Bongard u. Herr Unzeitig). Denn keiner aus der Truppe war ein trainierter Radfahrer, ja eher Gelegenheitsfahrer, und keiner von ihnen saß bisher so lange auf einem Fahrradsattel.

Am Ende der Tour standen auf dem Tacho 551 km. Herr Unzeitig zollte der Truppe Respekt: Eine supertolle Leistung! Anerkennendes Lob gab es auch von offizieller Seite für diese Leistung und auch für das gute Verhalten während der 5 Tage. So war auch schon bei der Ankunft in Uelzen klar, dass wir auch 1989 wieder dabei sind. Für 18 von den 24 Schülern war es die vierte und leider letzte Teilnahme. Es ging von Wilhelmshaven nach Goslar. Nach 544 km fuhren nach 5 Tagen 3000 Radler, von den Zuschauern am Wegesrand bejubelt, in Goslar ein. Da wir schon „alte Hasen„ waren und vorbildlich in der Gruppe fuhren, durften wir den Tross während der 5 Tage anführen, worauf alle natürlich sehr stolz waren.

1990 ging es von Oldenburg in einem weiten Bogen nach Stade zum Tag der Niedersachsen. Herr Unzeitig und seine   8. Klasse (in der 7. Kl. waren sie noch etwas zu „jung“), waren Feuer und Flamme. Sie hatten schon viel darüber gehört und es war nun klar, dass die ganze Klasse mitfahren würde. Vorher gab es nur eine kleine Trainingsetappe über 60 km.

Nun sollte fast das Zehnfache in 5 Tagen bewältigt werden. Dem Klassenlehrer wurde dabei doch schon etwas mulmig. Aber die Strecke wurde mit Bravour gemeistert. 556 km standen auf dem Tacho. Es war eine harte Tour. Unsere Schüler erfuhren, dass es in Niedersachsen ganz schön viele Steigungen gibt. Zum Teil über 5000 Radler anführend fuhren wir in Stade ein und wurden vom damaligen Innenminister Glogowski persönlich begrüßt und kräftig gelobt. So war auch klar, dass die Klasse 1991 und 1992 teilnehmen musste. 1991 radelte man 450 km von Cuxhaven nach Rinteln. Die letzte Tour 1992 führte von Hildesheim zum Tag der Niedersachen nach Helmstedt. Noch einmal trat die Klasse (jetzt in der 10. Kl.,  kurz vor der Schulentlassung) kräftig in die Pedalen und gelangte nach 347 km die Truppe anführend ans Ziel.

Alle Schüler erinnern sich gern an diese schönen, erlebnisreichen, anstrengenden Radwanderfahrten, an die vielen tollen Eindrücke in den zahlreichen Städten, den freundlichen Empfang, den Applaus der vielen Tausenden von Zuschauern bei der Einfahrt zum Tag der Niedersachsen, an die Übernachtungen in den Sporthallen oder Klassenräumen  mit den anderen Radfahrbegeisterten, an die tolle Verpflegung, das Rahmenprogramm usw. Es war immer eine preiswerte Woche. Man musste nur die Fahrten zum Startpunkt der Etappenfahrt und die Rückreise vom Tag der Niedersachsen selbst organisieren und für die Kosten aufkommen. Die Übernachtungen und die gute Verpflegung vor Ort wurden von den Städten und Gemeinden übernommen.

Stolz blickte man auf die erbrachten Leistungen und es entwickelte sich innerhalb der Klasse im Laufe der Zeit ein ganz tolles Gemeinschaftsgefühl. Aus einer kleinen Schar Radfahrbegeisterter auf der Tour entwickelte sich diese Veranstaltung im Laufe der Zeit zu einem Mamutunternehmen. Teilweise fuhren bis zu 5000 Radler mit. Man konnte die ganze Tour oder auch einzelne Teiletappen fahren. Dies war wohl auch der Hauptgrund dafür, dass die Veranstaltung nicht weitergeführt wurde. Sie wurde den Gemeinden zu teuer. Schade .

(
Claus Unzeitig)

 

Kontakt zum britischen Königshaus


    
Seit Jahren unterhält unsere Englischlehrerin Frau Gabriele Müller mit ihren
Englischklassen
regen Briefkontakt zum britischen Königshaus.

 

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