2016/2017: Weiterentwicklung unserer Oberschule und Abschlussprofile/Profilangebot für Stufe 9

In den vergangenen Monaten erfolgte die konzeptionelle Weiterentwicklung unserer Oberschule. Informationen dazu kann man hier entnehmen. Die Abschlüsse inklusive der jeweiligen Anforderungsprofile, die unsere Schule anbietet, sind jetzt ebenfalls hier einsehbar (Stand Nov. 2016). Ab dem Schuljahr 2016/17 gibt es erstmals Profilangebote (Schwerpunktbildung) für die Stufe 9.

2015: Neufassung des Leseförderungskonzepts

Eine Neufassung unseres Leseförderungskonzepts zerfolgte 2015 unter Federführung von Dr. Johannes Reinert, Leiter des Fachbereichs Sprachen an unserer Schule. Das aktuelle Leseförderungskonzept kann hier eingesehen und bei Bedarf heruntergeladen (Download) werden.

Aktualisierung 2014

Seit dem 1. August  2013 sind wir Oberschule – was ändert sich?

Die Änderungen gelten nur für die Schülerinnen und Schüler, die ab dem Schuljahr 2013/2014 bei uns eingeschult werden. Alle höheren Klassen werden bis zum Abschluss in Haupt- und Realschulklassen unterrichtet.

Ziel der Arbeit in der Oberschule ist es, jede Schülerin und jeden Schüler nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern und zu einem der drei möglichen Abschlüsse des Sekundarbereichs I zu führen.

      • Hauptschulabschluss
      • Realschulabschluss
      • Erweiterter Sekundarabschluss I

Der Unterricht in der Oberschule findet jahrgangsbezogen statt.

Um unsere Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, arbeiten wir mit innerer Differenzierung. Die drei Langfächer Deutsch, Englisch und Mathematik werden fünfstündig unterrichtet, wovon zwei Stunden mit jeweils zwei Lehrerinnen bzw. Lehrern besetzt sind.

In den fachbezogenen Förderkonzepten werden die verschiedenen Methoden ausführlicher erläutert.

Im 6. Jahrgang werden in Englisch Grund- und Erweiterungskurse (G- und E-Kurse) eingerichtet.

Diese Kurseinteilung erfolgt in Deutsch und Mathematik zu einem späteren Zeitpunkt, so dass die Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig auf ihren jeweiligen Abschluss vorbereitet werden können.

Ab Klasse 6 wird als freiwillige 2. Fremdsprache Französisch angeboten. In den 9. und 10. Klassen liegt der Schwerpunkt auf Profilunterricht und Berufsorientierung.

Das niedersächsische Kultusministerium hat Informationen in Form von PDF-Dokumenten zur Verfügung gestellt. Diese können hier eingesehen und bei Bedarf heruntergeladen (Download) werden.

Unsere Förderkonzepte für die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch können hier eingesehen werden.

Barbara Bormann, März 2014

 

Stand seit 2004

Der Weg ist das Ziel


                             
Unser Schulprogramm


„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Menschen zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben
 zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

                                                                                                                                                            
nach A. de Saint-Exupry


Der Aufbruch wird gewagt

Schule  ist ein stetiger Wandlungsprozess, weil  sich auch die  Menschen in ihr stetig ändern. Auffällig wird das zu- nächst an der  Kleidung und am  Verhalten. Aber  auch die Fähigkeiten, die  Kinder  heute  mitbringen, das gesell- schaftliche Umfeld, die Familie - alles unterliegt dem Wandel. Immer wieder muss sich die Schule daher vergewis- sern, ob die Lehr- und Lernstrukturen noch stimmen, die Ziele gesellschaftskonform sind, die Unterrichtsangebote den Interessen und Fähigkeiten heutiger SchülerInnen entsprechen. Hinzu kommt bei einer katholischen Schule die Frage, welche Befähigungen erforderlich sind, damit das Leben auch in christlichem Sinne als „gelungen“ bezeichnet werden kann. Für diese wesentlichen Fragen muss Schule immer  wieder offen und wandlungsbereit sein.

Zu  dieser Grundüberzeugung kamen  im  Herbst 2001 die geplanten Veränderungen  in der niedersächsischen Schul- struktur und das alarmierende Abschneiden Deutschlands  bei den internationalen Schulleistungstests. Deshalb stell- te sich für unser Kollegium die Frage: Müssen wir unsere Schule verändern? Und wenn ja, in welchen Bereichen? Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen Faktoren motivierte unser Kollegium zu der Frage: In welchen Be- reichen sind in unserer Schule Veränderungen nötig und möglich?

Eine Bestandsaufnahme wird durchgeführt

Die ersten Vorüberlegungen führten zu einer Bestandsaufnahme in Form von Fragebögen an die drei „Klientengrup- pen“ Eltern, SchülerInnen und KollegInnen. Wir wollten erfahren, was sich bewährt hat, was weitergeführt werden soll und wo Entwicklungsbedarf besteht.

Die   Diagnose  dieser  Befragung  wurde am 28. Januar 2002,  der erste Tag  einer schulinternen  Lehrerfortbildung (SCHILF), von dem gesamten Kollegium geleistet. Wir stellten fest: Es gab ein gutes Fundament, das von allen Be- fragten akzeptiert wurde. Diese gut geleistete Arbeit sollte als erstes überprüft und systematisch dargestellt werden.

Ziele und Arbeitsschwerpunkte werden erarbeitet

Der eigentliche Startschuss für unsere Schulprogrammarbeit  wurde aber am zweiten  Tag dieser SCHILF (29.01.02) gegeben. Und: Diesem „Anfang wohnte wirklich ein Zauber inne“, wie Hesse meint. Mit Euphorie und visionärem Blick gingen wir an die Arbeit. „Die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Mehr” ließ uns Ziele erarbeiten und Arbeitsschwerpunkte festlegen:

Die Umsetzung der Leitideen wird vorangetrieben

In der dritten Phase, ab Februar 2002, sollte es anschließend um die Umsetzung der Leitideen in konkrete Arbeitsschritte gehen. Es bildete sich eine Gruppe, die den nun beginnenden Schulentwicklungsprozess im Auftrag des gesamten Kollegiums koordinieren sollte: die Steuergruppe. Sie setzte sich aus den Mitgliedern der Schulleitung und 11 freiwilligen Kolleginnen und Kollegen aller Fachbereiche repräsentativ zusammen:

Frau Becker, Frau Bögershausen, Herr Burghardt, Herr Conrady, Herr Fleige, Herr Goertz, Frau Herzberg, Frau Kiewitt, Herr Kronfeldt, Frau Müller, Herr Schütte, Herr Steiner, Herr Unzeitig, Frau Weber.

Mindestens einmal im Monat traf sich diese Arbeitsgruppe und diskutierte einzelne Schritte der Konkretisierung, hielt mit dem Kollegium Rücksprache (Diskussion und Arbeitsaufträge für alle), suchte Kontakte nach außen und verschriftlichte schließlich die einzelnen Schulziele.

Begleitet wurde unsere Arbeit in der Steuergruppe von zwei externen Beratern, die die Moderation bei den Treffen übernahmen und mit uns diesen umfangreichen Prozess in handhabbare Arbeitsschritte aufteilten. „Der Blick von außen“ war dabei ein hilfreiches Korrektiv. So entwickelten sich aus den ersten „Visionen“ die einzelnen Ziele und Bausteine unseres Schulprogramms.

Die Programm-Arbeit verändert

Es hat sich gezeigt, dass bereits die Arbeit an diesem Programm unsere Schule verändert hat: Der Weg ist so zum Ziel geworden. Die Programmarbeit führte zu verstärkten pädagogischen und fachlichen Diskussionen innerhalb der Schule. In Konferenzen und Ausschüssen wird das „Schulprogramm“ immer wieder zum Leitthema. Auch nach „Fertigstellung“ - kann ein Programm wirklich einmal „fertig“ sein? - wird die Steuergruppe die Konkretisierung kritisch beobachten. So führt der Umsetzungsprozess hoffentlich zu weiteren Perspektiven und neuen Entwicklungen.

(Gabriele Herzberg, Grafik etwas abgewandelt)