Martinsspiel der St.-Augustinus-Schule

Schülerinnen und Schüler vor allem der 5. und 6. Klassen hatten mit ihrer Lehrerin Angelika Kühn ein beeindruckendes Spiel über St. Martin eingeübt. Unterstützung gab es von Luise Lüpke und Katharina Hildebrandt. Am 04. November 2017 wurde es in der gut besuchten Lamberti-Kirche am Neustädter Markt aufgeführt. Die Jungen und Mädchen der St.-Augustinus-Schule erhielten nach der Aufführung einen kräftigen Applaus. Wer die Geschichte vom Heiligen Martin noch nicht kennt, dem sei sie hier kurz nacherzählt.

Der Heilige Martin wurde im Jahr 316 n. Chr. als Sohn eines römischen Offiziers in Ungarn geboren. Die Eltern Martins waren keine Christen, so dass Martin auch nicht getauft wurde. Im Alter von 15 Jahren wurde Martin auf eine Offiziersschule in Gallien geschickt. Dort traf er eines Tages bei einem Ausritt einen frierenden Bettler. Dem gab er die Hälfte seines warmen Reitermantels, um ihn vor dem Erfrieren zu retten. Denn Martin hatte von Christi Wort gehört: “Was ihr dem Geringsten meiner Brüder antut, das habt ihr an mir getan.”

Kürze Zeit später empfing Martin die Taufe und wurde Christ. Er verließ die römische Armee und trat in den Dienst des Bischofs von Poitiers. Nach einer Zeit als Einsiedler wurde er wegen seiner Nächstenliebe und Frömmigkeit Bischof von Tours. Als Bischof unternahm Martin weite Missionsreisen in die noch immer heidnische Umgebung seines Bistums. Die Armen stellte er unter seinen Schutz und trat mutig für ihre Rechte ein, notfalls sogar vor dem mächtigen römischen Kaiser. Im hohen Alter von 85 Jahren verstarb Martin. Bis in unsere heutige Zeit wird er für sein Tun und Wirken verehrt.

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