Förderkonzept  Deutsch für die Oberschule

1. Voraussetzungen und Organisation der Förderung

  • Unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Leistungsfähigkeiten der Schüler/-innen erfordern eine innere Differenzierung für leistungsschwache wie leistungsstarke Schüler/-innen.
     
  • In den Klassen 5 und 6 findet der Deutschunterricht im Klassenverband statt, zwei der 5 Deutschstunden sind doppelt besetzt.
     
  • Alle Schüler/-innen werden in der zweiten Schulwoche mit der „Hamburger Schreibprobe“ ausgetestet. Schüler/-innen, die unter dem 25%-Rang liegen, werden während des 5./6. Schuljahres wöchentlich eine Stunde mit einem silbenorientierten Rechtschreibprogramm gefördert. Innerhalb der zweiten Förderstunde werden die Schüler/-innen im Rahmen des Stoffverteilungsplanes nach enger Absprache zwischen den Kolleg/-innen unterrichtet.
     
  • Ab Klasse 7 wird der Deutschunterricht in G-Kursen (Grundkurs) und E-Kursen (Erweiterungsniveau) erteilt, und zwar in Abhängigkeit zum in Klasse 6 erreichten Leistungsstand.
     
  • Inklusionsschüler/-innen werden von einer Förderlehrkraft innerhalb ihrer Förderstunden mit einem eigenen Lehrwerk („Arbeitsbuch für das gemeinsame Lernen-Individuelle Förderung, Inklusion“, wortstark/Basis, Schroedel) gefördert.
     

2. Grundlegende Fertigkeiten und Kenntnisse (Curriculare Vorgaben)

  • Verstehend zuhören
     
  • Zu, mit und vor anderen sprechen
     
  • Über Schreibfertigkeiten verfügen
     
  • Richtig schreiben/Grundregeln (Vokale, Konsonanten, Silben, Groß-Kleinschreibung, Auslautverhärtung, Umlautschreibung, s- Laute…)
     
  • Lesetechniken und Strategien zum Leseverstehen
     
  • Umgang mit literarischen Texten, Sach- und Gebrauchstexten (Märchen,Spielanleitungen, Rezepte …)
     
  • Sprache und Sprachgebrauch (Wortarten, Deklination, Zeitformen, Satzglieder … )
     
  • Methoden und Arbeitstechniken (Silbieren, Silben gehen, Verlängerungsstrategien, Umgang mit der roten Karte …)

Evamarie Reski-Blase/Angelika Kühn                                                             

Förderkonzept Mathematik für die Oberschule

 

1. Grundlagen und allgemeine Organisation

  • „Mathematische Bildung soll dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler kompetent und verantwortungsvoll sich selbst und anderen gegenüber handeln.“ (Kerncurriculum für die Oberschule, Schuljahrgänge 5-6, Niedersächsisches Kultus- ministerium, 2013, S. 5)
     
  • Die Erschließung von mathematischen Zusammenhängen ist eine grundlegende Voraussetzung für die Bewältigung der Realität. Dafür ist systematisches und variables Training mit regelmäßigen Übungen und Wiederholungen hilfreich.
     
  • Die individuelle Förderung beruht auf der Lernausgangslage der Schüler/innen und gilt gleichermaßen für leistungsstarke wie für leistungsschwächere Schüler/innen.
     
  • Um eine individuelle Förderung zu initiieren und den Unterricht gezielt auf die Schülerinnen und Schüler ausrichten zu können, steht die Fehleranalyse im Vordergrund. Die Leistungs-bewertung ist in dieser Phase nicht relevant, wichtiger ist die Lernstärken und -schwächen der Schüler/innen transparent zu machen.
     
  • Eine effektive Förderung setzen die Leistungsbereitschaft und die Eigenverantwortlichkeit bei den Schülerinnen und Schülern voraus.
     
  • Schüler/innen und Eltern sollen über das Förderkonzept informiert werden.
     
  • In den Jahrgängen 5 und 6 findet der Mathematikunterricht im Klassenverband statt. Zwei der fünf Stunden sind mit zwei Lehrkräften besetzt.
     
  • Diese Stunden sind in Klasse 5 Übungsstunden mit innerer Differenzierung.
     
  • In Klasse 6 ist geplant, die Förderung klassenübergreifend auf unterschiedlichem Niveau durchzuführen.
     
  • Ab Klasse 7 wird der Mathematikunterricht in G-Kursen (Grundniveau) und E-Kursen (Erweiterungsniveau) erteilt. Die Einteilung der Kurse erfolgt aufgrund der erbrachten Leistungen in Klasse 5 und 6.
     

2. Ziele

Förderung des selbstständigen Lernens

Erfolgserlebnisse durch individuelles Leistungsniveau

Grundlegende Fertigkeiten:

  • Kopfrechnen
  • Beherrschen der Grundrechenarten
  • Geometrische Zusammenhänge und Zeichnen
  • Schätzen und Runden
  • Umgang mit Größen
  • Textverständnis, Lösungsstrategien entwickeln und überschlagendeEinschätzen der Ergebnisse vornehmen.

3. Feststellen des Förderbedarfs

Die Lernausgangslage wird festgestellt durch Diagnosetests (Westermann: Individuelle Förderung, Mathematik 1, Lehrerheft) und individuelle Beobachtung.

4. Methodische Aspekte

Fördermappen und Arbeitsmaterial (Stifte, Geodreieck, kariertes Papier)

Westermann: Individuelle Förderung, Mathematik 1, Bausteine zum differenzierenden Lernen, Arbeitsheft, ISBN 978-3-14-122615-7

Mögliche Vorgehensweisen:

  • Arbeitsplan mit Pflicht- und Wahlaufgaben
     
  • Stationen lernen mit unterschiedlichem Niveau
     
  • „Helferprinzip“ (Leistungsstarke helfen Leistungsschwächeren)
     
  • „Matheexperten“ (MEX) bei der Diagnose suchen
     
  • Üben der Selbsteinschätzung

Brigitte Kiewitt /Barbara Bormann

Förderkonzept Englisch für die Oberschule

Fördern und Fordern im Englischunterricht: Diese beiden Faktoren sind ein wesentlicher Bestandteil des Englischunterrichts. Alle Schüler und Schülerinnen bekommen ihre individuelle Chance, Erfolge zu verzeichnen. Durch eine innere und äußere Differenzie- rung werden die Grundvoraussetzungen geschaffen, dass die Lernenden ihre Englisch- kompetenzen weiter entwickeln und verbessern.

In kleinen Gruppen können so Leseverstehen, Hörverstehen, Sprechen und Schreiben intensiv geübt und gefestigt werden. Die Fachkonferenz Englisch erstellt für den Förderunterricht entsprechende Förderpläne und bietet ansprechendes und motivierendes Übungsmaterial an .