Gütesiegel 2017 bis 2019

 2017 - 2019

 Unser Ziel: ausbildungsfähige SchülerInnen zu entlassen

Berufsorientierung

„Die Hauptschule ... vermittelt eine gründliche Vorbereitung auf einen berufsbezogenen Bildungsweg ... Sie befähigt ihre Schülerinnen und Schüler, eine begründete Berufswahlentscheidung zu treffen. Sie stärkt die Ausbildungsfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler. Hierzu arbeitet die Hauptschule eng mit den Betrieben und den berufsbildenden Schulen der Region zusammen ... Ab dem 8. Schuljahrgang werden Betriebs- und Arbeitsplatzerkundungen sowie Betriebspraktika durchgeführt”, so nachzulesen im aktuellen neuen Hauptschul- und Realschulerlass (2004/2006).

Diese Vorgaben der niedersächsischen Landesregierung haben wir uns an der St.-Augustinus-Schule zu eigen gemacht. Der Erwerb von Kompetenz und Orientierung in Bezug auf beruflich qualifizierte Entscheidungen durchzieht den Unterricht der Haupt- und Realschule. Der Ausweis des Faches „Wirtschaft“ mit zwei Unterrichtsstunden in der Hand des Klassenlehrers und die Betreuung der Schüler durch ihn in ihren Praktika garantieren einen hohen Stellenwert.

Vertreter der hiesigen Wirtschaft, der Handwerkskammer Hildesheim - Südniedersachsen und der Industrie- und Handelskammer unterstützen in der Fachkonferenz, im Wirtschaftsunterricht und durch Berufsinformationstage die Fachkollegen. In Verbindung mit Hauswirtschaft und Technik, die verbindlich unterrichtet werden, bekommen die Schüler einen großen Einblick in die Berufswelt.

Insbesondere die Praktika kommen den Erwartungen der heimischen Wirtschaft entgegen.  So absolvieren die 9. Klassen ein dreiwöchiges „Betriebspraktikum“. Die Klasse 10 rundet  diese außerschulischen Lernerfahrungen mit dem zweiwöchigen “Sozialpraktikum” ab.

Für die 8. Klassen findet außerdem ein Kompetenzfeststellungsverfahren im BBZ statt und in Zusammenarbeit mit der FAA ein weiteres Praktikum in vier Gewerken. 4 Berufseinstiegsbegleiter/innen unterstützen zudem unsere Schüler auf den Weg in die Berufswelt.

Das Fach ITG (= Informationstechnische Grundbildung) startet mit den  7. Klassen. Ohne umfassende Computerkenntnisse sind heutzutage selbst im mittelständischen Handwerk keine guten Ausbildungsplätze mehr zu bekommen.










Arbeit im Fach ITG









Erkundungen,
berufspraktische Projekte und praxisorientierte Lernphasen verstärken die berufsorientierende Handlungsfähigkeit in unserer Schule. Die Schule unterhält Partnerschaftsvereinbarungen mit dem Handwerk, ver- mittelt durch den Kreishandwerksmeister. Eine Auswahl von Betrieben und deren Ausbildungsmeistern in Verbindung mit Azubis sollen weitere Kontakte mit der Schule herstellen. Wir beteiligen uns weiterhin an Projekten, die von der heimischen Wirtschaft gefördert werden.

In der 9. Klasse findet ein umfassendes Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit JUMP (Just more professionally) statt.

Das Handwerk und die mittelständische Industrie in Hildesheim brauchen besonders die Haupt- und Realschüler, und umgekehrt. Hier besteht eine gesellschaftliche und sicherlich auch christliche Verantwortung gegenüber unseren Schülern. Dies wurde immer wieder durch die genannten Wirtschaftsvertreter betont, und bestärkt uns in den Bemühungen, ausbildungsfähige Schülerinnen und Schüler aus unserer Schule zu entlassen.

  zurück